
Filme
Der Länderschwerpunkt umfasst 2026 eine ganze Region, nämlich Nordeuropa. 12-14 Filme aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland sollen Einblick geben in das aktuelle Filmschaffen unserer nördlichen Nachbarn. Ein besonderer Fokus liegt auf der Filmkultur nationaler Minderheiten wie der Sámi in Norwegen. Zur Eröffnung am 20.11. gibt es die seltene Gelegenheit, einen Film von den Faröer zu sehen: Regisseur Sakaris Stórá wird sein Debut Das letzte Paradies auf Erden persönlich beim Festival vorstellen.
Sehr wichtig ist uns auch der Wettbewerb Neues deutsches Kino. Sechs ausgewählte Filme gehen ins Rennen. Über den Gewinnerfilm entscheidet eine kompetente Jury, die den mit 2.500 € dotierten Filmpreis „Göttinger Liesl“ vergibt. Wir hoffen, dass wieder alle Filmemacher:innen bei den Vorführungen zu Gast sein werden.
Fortgesetzt werden weitere bewährte Festivalsektionen: Cinema Italia zeigt neue Produktionen aus Italien, bei den Europäischen Premieren kann man vorab Highlights des kommenden Kinojahres als Preview genießen, und Über Grenzen soll die Überwindung geographischer wie innerer Grenzen thematisieren. Der Kurzfilmwettbewerb „Mach mal halblang!“ findet als eigene Sektion statt und bietet in vier Programmblöcken abwechslungsreiche kurze Kunstwerke aus ganz Europa. Ein Highlight sind die Gespräche mit den Filmschaffenden jeweils im Anschluss.
