Bärenjagen

Deutschland 1834 in einer hessischen Kleinstadt: Viele Menschen hungern, Revolution liegt in der Luft. In diesen düsteren Zeiten verliebt sich Heinrich in Minna, die Frau seines Bruders Gustav. Minna will mit Heinrich raus aus dem Elend nach Amerika. Doch wie die lange Reise bezahlen? Da bietet sich eine Lösung an. Um die unzufriedene Bevölkerung abzulenken, schiebt der Major der Landesgendarmerie einen ungeklärten Mordfall dem letzten deutschen Bären in die Schuhe. Ein hohes Kopfgeld wird ausgesetzt. Das kommt gut an. Zu gut: Die Einwohner gehen auf Bärenjagd, koste es was es wolle. Der kollektive Wahnsinn greift um sich, die Jagd im Dickicht des deutschen Waldes wird zum Desaster – während der letzte Bär ein mysteriöses Phantom bleibt …
Eine herrliche, auch bittere absurde Komödie und eine gelungene Satire. Überraschende Western-Vibes in der deutschen Provinz, getragen von einem wunderbaren Ensemble.