Once Upon a Time in the Cinema

Irland, 1984: In einem Kleinstadtkino versucht der gestresste Besitzer Earl Clancy, eine völlig aus dem Ruder laufende Freitagsvorstellung zu überstehen – und mit ihr eine Kaskade persönlicher und beruflicher Katastrophen. Während im Saal das Chaos regiert, kreisen in seinem Kopf immer wieder dieselben Fragen: Soll er sein Kino an einen zwielichtigen Politiker verkaufen? Kann er sein Publikum, das zunehmend zuhause Videos schaut, weiter halten? Und was will er selber eigentlich vom Leben?
Quasi in Echtzeit, mit Witz und Gespür für das Absurde erzählt David Gleeson von einem Kinoabend, der alles entscheidet. Inspiriert von seiner eigenen Kindheit in einer Familie von Kinobetreibern, entwirft Gleeson eine zu Herzen gehende Liebeserklärung an das Kino als sozialem Ort: einem Ort, an dem das Leben mindestens genauso intensiv spielt wie auf der Leinwand.