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Die Gang vom Tempelwald

Drei Männer spazieren um karge Wohnblocks und füttern Tauben. Sie gehören einer Gang kleiner Ganoven an und sind tief eingebunden ins Milieu vor Ort, in dem man sich trotz schwieriger Verhältnisse gegenseitig aushilft. Während sie nach dem jüngsten Coup von einem besseren Leben träumen, ahnen die Männer noch nicht, wie sehr sie sich verhoben haben beim bewaffneten Raubüberfall auf den Wagen eines saudi-arabischen Prinzen. Parallel dazu trauert ein allseits geschätzter, älterer Nachbar um seine verstorbene Mutter. Der ehemalige Armee-Angehörige bleibt lange stiller Beobachter, bevor er selbst zu einer entscheidenden Figur wird.
Regisseur Rabah Ameur-Zaïmeche verbindet gekonnt eine präzise Milieustudie mit einem spannenden Thriller. Der international hochgelobte Film lässt dabei Genrekonventionen hinter sich, kommt mit nur minimaler Action aus und überrascht mit poetischen Momenten.
